Gewerkschaft der Pflichtschullehrerinnen

und Pflichtschullehrer Tirol

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 Pflichtschullehrerinnen u.
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Wien (OTS) - Einen guten Rahmen zu schaffen, der Österreichs Kindern beste Bildung und damit beste Zukunftschancen ermöglicht, war die Erwartung der Lehrer/innen und deren Gewerkschaften.

Unter Federführung von Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat man uns nach vierjähriger (!) Vorbereitungszeit einen Dienstrechtsentwurf präsentiert, der mit einem großen Reformpaket nichts und mit einem attraktiven Angebot schon gar nichts zu tun hat.

Anlässlich der letzten Verhandlungsrunde am Montag, 25. Juni 2012, zieht Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE Lehrer/innen, folgendes Resümee:

Vorgelegt wurden:

  • 26 Seiten Gesetzestext - auf viele Fragen keine Antworten.
  • Gehaltsverläufe - Verluste zwischen 10 und 30 Prozent.
  • Zukünftige Lehrer/innenausbildung von Master auf Bachelor abgesenkt.
  • Arbeitsplatzbeschreibung eines Verwaltungsbeamten.

Wir wollen:

  • Ein attraktives und zukunftsorientiertes Lehrerdienst- und Besoldungsrecht.
  • Höhere Anfangsgehälter bei gleichbleibendem Lebenseinkommen mit zusätzlichen Leistungsanreizen.
  • Lehrer/innenausbildung auf Master-Niveau.
  • Eine umfassende Job description für Pädagoginnen und Pädagogen.

Die Lehrergewerkschaften sind nicht bereit, die Zukunft unserer Kinder und unserer jungen Kolleginnen und Kollegen zu verkaufen. Die Dienstgeberseite wird also deutlich nachbessern müssen, damit wir auch hinkünftig die "besten Köpfe" für den Lehrer/innenberuf gewinnen können.

Paul Kimberger

Vorsitzender der ARGE Lehrer/innen